Viele Server-Anwendungen benötigen eine Kommunikation mit anderen Windows Komponenten. Server App-V wurde so entwickelt, das im Vergleich zu App-V für Clients eine erweiterte Kommunikationen zwischen virtuellen Anwendungen und nativen Windows Komponenten ermöglicht wird. In diesem Artikel wird beschrieben, welche Komponenten das genau sind und welche Server-Anwendungen zum Virtualisieren geeignet sind.
IIS. Server App-V unterstützt Anwendungen die Web-Seiten, Virtuelle Verzeichnisse und Anwendungs Pools auf IIS 6.0, 7.0 und 7.5 installieren.
Windows Dienste. Mit Server App-V können Anwendungen virtualisiert werden, die Windows Dienste erstellen. Wenn diese virtuelle Anwendung auf einen Server verteilt wird, sind die gleichen Dienste in der Konsole sichtbar, wie bei einer nativ installierten Anwendung.
COM/DCOM/COM+. Der Server App-V Sequencer zeichnet COM/DCOM/COM+ Komponenten auf, die von dem Anwendungs-Installer erstellt werden. Diese Komponenten werden während bei dem Deployment der Anwendung auf dem Zielserver registriert, so dass auch andere Anwendungen oder Prozesse darauf zugreifen können.
WMI. WMI-Komponenten, wie WMI-Provider und Klassen werden von Server App-V unterstützt.
Lokale Benutzer und Gruppen werden von Server App-V mit aufgzeichnet, die während einer Installation erstellt werden. Beim Deploymnet der virtuellen Anwendung werden diese lokale Benutzer und Gruppen und Referenzierung zu SIDs automatisch erstellt.
SSRS. Anwendungen mit SQL Service Reporting Services werden von App-V Server unterstützt.
Andere Anwendungen die diese Komponenten nicht benutzen, können in den meisten Fällen auch virtualisiert werden. Viele Anwendungen bringen einfach nur Dateien und Registry-Keys mit. Dieser Artikel beschreibt lediglich die neuen Features von Server App-V.